Räumliche Entwicklungsplanung für die Planungsregionen Graz Süd durch die TU-Wien

Veröffentlicht am 21.10.2013

Rückblick auf die Veranstaltung 08. bis 11. Oktober 2013

Räumliche Entwicklungsplanung für die Planungsregionen Graz Süd (URBAN PLUS Förderungsgebiet) durch die TU-Wien 
08. bis 11. Oktober 2013

Im Zeitraum von Oktober 2013 bis Februar 2014 erarbeiten ca. 60 Studierende der Studienrichtung Raumplanung und Raumordnung der Technischen Universität Wien im Rahmen
der Lehrveranstaltung "Projekt II: Räumliche Entwicklungsplanung für die Planungsregionen Graz Süd (URBAN PLUS Förderungsgebiet)"
Entwicklungsvisionen und –szenarien, sowie die sich daraus ableitenden Umsetzungs- und Implementierungsstrategien (Ziele, Maßnahmen, Projekte, Vorgangsweisen).

Die Stadt Graz unterstützt gemeinsam mit der GU-Süd und GU 8 dieses studentische Projekt, dessen Ziel die Erstellung interkommunaler Entwicklungskonzepte für die beiden Planungsregionen "GU-Süd" und "GU-8" ist.
Gefördert wird das Projekt durch die Europäische Union durch EFRE-Mittel des Aktionsfeldes URBAN PLUS im Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit Steiermark 2007-2013".
Mit einem interkommunalen Entwicklungskonzept sollen die lokalen Entwicklungspotentiale der Kernstadt und der Gemeinden dieser Planungsregionen aufeinander
abgestimmt und eine Optimierung der Raumstruktur unter Berücksichtigung der spezifischen Standortqualitäten erreicht werden.

Die Studierenden werden dabei fachlich von insgesamt fünf unterschiedlichen Fachbereichen/Instituten der TU Wien betreut (FB Regionalplanung und Regionalentwicklung, FB Soziologie, Institut für
Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen, Institut für Architekturwissenschaften und FB für Verkehrssystemplanung).

Am 08.10. empfing die Stadt Graz die Studierenden und das universitäre Lehrpersonal offiziell im Gemeinderatssitzungssaal des Rathauses.
Gemeinderat Dr. Peter Piffl-Perčević begrüßte die Delegation in Vertretung von Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und betonte in seinen Ausführungen die Wichtigkeit der Außenwahrnehmung einer Stadtregion wie Graz für den notwendige permanenten Selbstreflexionsprozess.
Daher sei es um so mehr zu begrüßen, wenn die Studierenden, ohne Vorbehalte die Herausforderungen in den zu analysierenden Planungsregionen beim Namen nennen und die Untersuchungsergebnisse nach Abschluss der Arbeiten sämtlichen Stakeholdern in der Region zur Verfügung gestellt werden.
Nachfolgend begrüßte Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle die Studierenden und gab einen inhaltlichen Überblick über die Rahmenbedingungen und Herausforderungen im URBAN PLUS-Förderungsgebiet im Süden von Graz.
Jakob Strohmaier M.Sc gab einen Überblick über die Tätigkeit des Regionalmanagements Graz & Graz-Umgebung und das EU-Projekt City Regions, das gemeinsam mit der Stadtbaudirektion (Referat für EU-Programme) durchgeführt wird. 
Assistenzprof. Dipl.-Ing. Dr. Thomas Dillinger präsentierte zum Abschluss gemeinsam mit den Studierenden im Vorfeld vorbereiteten Wordclouds mit häufigen Begriffen und Schlagworten, die man im Zuge einer ersten Internetrecherche über das Planungsgebiet gewonnen hatte.
Dabei konnte unter anderem auch geklärt werden, welchen Konnex der Grazer Süden mit dem Begriff "Kernölamazonen" hat.  

Der erste Teil der problem- und durch die Gemeinden im URBAN PLUS-Gebiet mit Detailinformationen unterstützt. 
Stadtrat Univ. Doz. DI Dr. Gerhard Rüsch konnte für einen wirtschaftlichen Impulsvortrag gewonnen werden, Fachexperten der Steiermärkischen Landesregierung (Dipl.-Ing. Harald Grießer und Dipl.-Ing. Martin Wieser, Abteilung 7 - Referat Landesplanung und Regionalentwicklung und DI Alfred Nagelschmied, Abteilung 16 - Referat Gesamtverkehrsplanung) gaben zudem Inputs zu planungsrelevanten Teilaspekten im Steirischen Zentralraum.

Am letzten Tag des Projektauftakts in Graz stellten die Studierenden ihre ersten Erhebungsergebnisse und –eindrücke im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung für die weitere Planung vor. 
Eine Präsentation mit anschließender Diskussionsmöglichkeit erfolgte am Freitag, 11.10.2011, 14.00 bis 16.00, im Volksgartenpavillon, Volksgartenstraße 11, Graz.
Unter der interessierten Zuhörerschaft konnte man u.a. Bgm. Werner Baumann (Gemeinde Seiersberg), Vizebgm. Herbert Stockner (Marktgemeinde Feldkirchen bei Graz), Mag. Karl Christian Kvas, Bezirksvorsteher des Grazer Bezirks Liebenau und Raumplaner DI Günther Tischler aus Graz begrüßen. 

Eine Zwischenpräsentation dieses Projekts findet am 26.11. im Gemeindeamt Seiersberg statt, die Endpräsentation am 28. Jänner 2014 in Graz.

(Verfasser: Christian Nußmüller, Stadt Graz)

           
 

 Fotos:
 Stadt Graz/Lorencic

       
 

Schlagwortwolken der Studierenden zum Planungsgebiet (präsentiert am 08.10.2013 in Graz):

       
 

   

Eine Schlagwortwolke – engl.: tag cloud – ist eine Methode zur Informationsvisualisierung, bei der eine Liste aus Schlagworten, oft alphabetisch sortiert, flächig angezeigt wird, wobei einzelne unterschiedlich gewichtete Wörter größer oder auf andere Weise hervorgehoben dargestellt werden. Sie kann so zwei Ordnungsdimensionen (die alphabetische Sortierung und die Gewichtung) gleichzeitig darstellen und auf einen Blick erfassbar machen. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlagwortwolke)


Links:

TU Wien - Department für Raumplanung - Fachbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung

Stadt Graz - Stadtbaudirektion

Urban Plus Graz

Regionale Wettbewerbsfähigkeit Steiermark 2007-2013

GU-Süd

GU 8

 


                 




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